Athena-Lemnia

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Hintergründe


Name

Athena Lemnia: Ein ungewöhnlicher Name für eine private Initiative, die der Vertiefung der persönlichen Beziehungen und Freundschaften zwischen Dresdner und Hamburger Bürgern dient.

Athena Lemnia, Abguß und Rekonstruktion, Staatliche Museen Kassel  

Doch es gibt gute Gründe:

  • Bekanntlich ist "Athena" die Schutzgöttin der Städte, aber auch der Künste, der Wissenschaften und des Handwerks - Disziplinen, die, die Freundeskreise in beiden Städten gleichermaßen bewundern.

  • Die "Athena Lemnia" im Speziellen ist eine Statue, die einst auf der Akropolis stand. Leider wurde sie zerstört und es existiert nur noch eine Kopie in den staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie bedurfte einer dringenden Restaurierung. Anlässlich einer Begegnung im Jahr 2005 haben die Hamburger Freunde mit am Gelingen dieser Maßnahme beigetragen. So ist die "Athena Lemnia" der Ausgangspunkt und Ausdruck auch gegenseitiger Unterstützung und Hilfe.

 

ursprung

Im Jahr 1987 - als beide deutschen Staaten noch getrennt waren - haben Dresden und Hamburg ein Partnerstädteabkommen unterzeichnet, das der Verbundenheit beider Städte sehr zuträglich war, und woran man anknüpfen konnte.

Beide Städte liegen an der Elbe und können als Schwesterstädte bezeichnet werden. Dresden gilt gemeinhin als das Elbflorenz, Hamburg als das Elbvenedig. Sie sind keine Zwillingsschwestern, dafür sind die Unterschiede zu groß. Aber genau das macht den Reiz aus, gegenseitig immer wieder Neues zu entdecken.

Die Ursprünge der Dresden-Hamburg-Begegnungen "Athena Lemnia" gehen auf das Jahr 2003 und den Besuch des Generaldirektors der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Herrn Prof. Dr. Martin Roth, in Hamburg zurück. 2004 lud er eine Gruppe von interessierten Hamburgern ein. Anlass war die Eröffnung des "Neuen Grünen Gewölbes". Zwanzig Hamburger, darunter die Hamburger Kultursenatorin, Frau Prof. Dr. Karin v. Welck, folgten der Einladung und machten sich auf den Weg nach Dresden. Sie erlebten ein Wochenende mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

 

weiterentwicklung

So erging es auch den 80 Hamburger Teilnehmern, die ein Jahr später 2005 drei wundervolle Tage in Dresden verlebten. Der Anlass war dieses Mal das Jubiläum: "150 Jahre Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau". In Hamburg hatten sich zwischenzeitlich fünf Ehepaare gefunden, die das Treffen gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden organisiert hatten. Die Hamburger zeigten sich dankbar für den Empfang in Dresden und und unterstützten die eingangs erwähnte dringende Restaurierung der Skulptur "Athena Lemnia", die nun die Schutzgöttin der gesamten Initiative wurde.

2006 erfolgte die Gegeneinladung nach Hamburg. 20 Dresdner folgten der Einladung und erlebten Hamburg von seiner besten Seite: bei strahlendem Sonnenschein. An diesem Wochenende wurden auch erste freundschaftliche Bindungen geknüpft, die Grundlage für einen weiteren Aufbau der Dresden-Hamburg-Begegnungen.

In Dresden formierte sich nun ebenfalls eine Gruppe von fünf Ehepaaren, die wiederum die Hamburger im Dezember 2007 nach Dresden einluden, das gerade in der Adventszeit sehr reizvoll ist. Gefeiert wurde aber auch das 20-jährige Bestehen der Partnerstadtverbindung zwischen Dresden und Hamburg. Von Dresdner und Hamburger Seite nahmen jeweils etwa 50 Personen teil, die sich über zwei Tag - gefüllt mit einem sehr attraktiven Programm  - besser kennen
lernen konnten.   

 

ausblick

Finden die Aktivitäten der letzten Jahre eine Fortsetzung, wird sich über die nächsten Jahre ganz automatisch ein Freundeskreis von Menschen, die in Hamburg und Dresden leben, bilden. Dies könnte auch die Basis für viele gemeinsame Projekte zum Wohle unserer beiden Partnerstädte Hamburg und Dresden sein.